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Kalender Kinderlieblinge

2014 Kinderlieblinge

Neugierig reckt der kleine pelzige Freund aus dem Erdreich seine Nase gen Himmelblau. Es duftet nach Frühling, nach Abenteuer, nach mehr. Kurz zuvor waren noch Elefanten auf Skiern unterwegs und sausten die Pisten vor dem grandiosen Panorama der Schweizer Alpen hinunter. Im Hintergrund ganz klar zu erkennen: Das Waldhaus Maria-Sils, in dem sich schon Thomas Mann oder Friedrich Dürrenmatt erholten. Und was macht denn das Schwein da? Bringt die Toilette zum Schäumen – das darf doch wohl … Die Zeichnungen in diesem zauberhaften Kalender mit den Kinderlieblingen des Diogenes-Verlages laden zum Geschichten ausdenken ein. Monster, Könige und andere Gestalten aus den Federn und Pinseln von unter anderem Tatjana Hauptmann, Tomi Ungerer oder Jean-Jacques Sempé zaubern ein Lachen in die Gesichter der Kleinen. Und der Großen auch, weil sie sehen, dass die Helden ihrer Kindheit immer noch die gleiche Wirkung haben „wie damals“, als man selber noch auf dem Arm der Mutter die Bilder an der Wand erkunden durfte. Ein großes Stück Nostalgie und Erzählkunst, das jede Wand verschönert.

Alte Gärten Kalender 2014

2014 Alte Gärten

Herrschaftliche Gärten mit ihren großzügig angelegten Wegen, der überwältigenden Blütenpracht und den akkurat geschnittenen Hecken fordern bei jedem Spaziergang, bei jedem Betrachten das Auge immer wieder aufs Neue heraus. Es sind die Details, die den Betrachter noch lange vom Besuch eines solchen Gartens schwärmen lassen. Eine kleine, geschickt drapierte Ranke über einem charaktervollen Zaun – ein handwerklich geschickt geflochtener Stuhl aus Weidenruten – ein Blütenmeer, das sich hinter einem natürlichen Hindernis ausbreitet: Kriemhild und Alois Finken lassen ihre Augen über die botanischen Welten schweifen und halten jeden Atemstillstand mit der Kamera fest. Zwischendurch erhellen nostalgische Zeichnungen von Gartenpflanzen den Betrachter. Die Abbildungen halten sich an den Lauf der Sonne. Herbstimpressionen tauchen den Oktober in eine verheißungsvolle Idylle, die man im Grau des ausklingenden Jahres so kaum vermutet. Von Regentropfen beschwerte Spinnennetze schaffen die Verbindung von kunstvoll gestalteten Baumstämmen zu vom Herbstlaub verzierten Büschen. Der Blauregen des Hochsommers umschließt die gusseiserenen Verzierungen eines Rundbogens. Der Lauf des Jahres in domestizierter Natur, eigenwillig und gezähmt zugleich – dieser Kalender lässt die Sehnsucht nach floralem Überschwang Woche für Woche in unerahnte Höhe aufschwingen.

Redouté-Rosen Kalender 2014

2014 Redouté Rosen

Eine Rose ist unerlässliche Arbeitsmittel bei der Eroberung seiner großen Liebe. Sie drücken die Gefühle aus, die man empfindet, wenn man in ihrer Nähe ist. Der Schmerz, der von dieser Leidenschaft ausgeht, schlägt sich in den Dornen und Stacheln nieder. Die kunstvollen, jedes Mal einzigartigen Blüten stehen für die Vielschichtigkeit der Zuneigung. Rosen faszinierten Herrscher wie Untergebene gleichermaßen. Heutzutage sind Rosen aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Die Vielfalt der Arten ist schier unendlich. Rosen sind das Gleichnis für Romantik und Nostalgie. Das erkannte auch der Maler Pierre Joseph Redouté. Zu Lebzeiten – Ende des 18., Beginn des 19. Jahrhunderts – war er es, der die Blumenmalerei auf ein meisterhaftes Niveau anhob. Lilien und Rosen hatten es ihm besonders angetan. Die schönsten Rosenbilder sind in diesem Wochenkalender aus dem Jan Thorbecke-Verlag auf eindrucksvolle Art und Weise zu einem 365 Tage währenden Gartenbesuch zusammengefasst worden. Zentifolie, Sandrose und „Rose d’André du Pont“ sind nur drei außergewöhnliche und detailgenaue Abbildungen des insgesamt 53 Seiten umfassenden Kalenders. Kurze Abhandlungen über die Besonderheiten der so liebevoll gezeichneten Rosen runden den botanischen Spaziergang ab. Jede Woche eine Liebeserklärung an … das muss jeder für selbst entscheiden!

Archäologischer Kalender 2014

2014 Archäologischer Kalender

Ein Museumsbesuch in wie eine Reise in eine andere Zeit. Zwei Besuche sind dann schon zwei Trips. Achtundzwanzig Museumsbesuche in Museen, die fast die komplette Kulturentwicklung der über den gesamten Erdball verteilten Menschheit abbildet, ist fast schon ein unmögliches Unterfangen – nicht nur finanziell. Mit diesem Kalender – zwei Wochen pro Kalenderblatt – wird dieser unmöglich erscheinende Traum Wirklichkeit. Ein Museumsbesuch dauert in der Regel ein paar Stunden. Man schaut sich die Exponate an, liest den einen oder anderen Text auf Tafeln und geht wieder. Am nächsten Tag ist die Hälfte der Informationen im Nirvana des Alltags untergegangen. Der Archäologische Kalender vom Philipp von Zabern-Verlag besticht nicht nur durch seine exzellente Auswahl der Exponate, sondern auch durch die rückseitige und nachhaltige Beschreibung der Abbildungen. 365 Tage Museum, inklusive Führung.

Ars sacra – Kalender 2014

2014 Ars Sacra

Es ist gute Sitte auf Reisen Kirchen, Tempel und andere sakrale Bauten auf der seiner Tour zu besuchen. Und das aus unterschiedlichen Gründen: Die Kühle an einem heißen Sommertag. Die ehrfürchtige Stille, die Abwechslung zum Leben außerhalb der Mauern bietet. Die faszinierende und im besten Wortsinne erschlagende Kunst. Fotograf Achim Bednorz hat sich auf die Socken gemacht und mit seiner Kamera die Faszination der Kunst im Glaubensraum eingefangen. Fünf Jahre später, zwanzig Länder und tausende Kilometer weiter ist dieser eindrucksvolle Kalender nun eine Zierde, vor der man nicht unbedingt in die Knie gehen muss, in der man jedoch die enorme Arbeit in der liebevollen Gestaltung wiedererkennt. Man muss nicht gläubig sein (und man wird es auch nicht), um diesen Kalender mit spitzen Fingern respektvoll ca. alle vier Wochen umzublättern. Eine Weltreise im riesigen Miniformat. Von den Fresken in der Kapelle des Palazzo de Medici in Florenz über Raffaels Madonna del Granducca im Palazzo Pitti bis zur Hagia Sophia, die Michaelsikone aus dem Domschatz von Venedig oder ein Glasfenster der Kathedrale in Chartres – die Weltreise durch die sakrale Kunst scheint kein Ende zu nehmen. Knappe drei Quadratmeter Kunst aus heiligen Hallen für 365 Tage im Jahr. Und jeder Tag wird anbetungswürdig mit einem erhellenden Blick eingeläutet. Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch das dazugehörige Buch dazu bestellen. Dafür braucht es aber einige Muskelkraft, 800 Seiten im Format 288 x 438 mm wollen gestämmt sein. Für die richtige Haltung gibt es das Buch sogar mit passendem Lesepult. Für den Kalender reicht ein Nagel in der Wand.