PetitJoli Taschenspiegel

PetitJoli Taschenspiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den schönsten im ganzen Land? Jeder Spiegel der PetitJoli-Reihe taugt als Kandidat für diesen Titel. Jeder kennt das: Wenn man etwas braucht, ist es nicht zur Hand. Dieser kompakte Spiegel von acht mal fünf Zentimetern passt nun wirklich in jede Handtasche. Und selbst wenn man mal nicht den Lidstrich nachziehen oder die Lippenkonturen überprüfen muss, so eignet er sich auch (allerdings nur bei Sonnenlicht) als Signalgeber oder um jemanden zu necken…

 

Traumsterne Wärmflasche

Traumsterne Wärmflasche

Wenn es mal im Magen zwickt, muss nicht gleich die Chemiekeule ausgepackt werden. Oft fehlt einfach nur ein bisschen Wärme. So wie es die Oma früher immer gemacht hat. Wenn die Tränen aus den Augen der Kleinen kullern, ist guter Rat teuer. Es kneipt im Bauch. Oje. Diese Wärmflache fasst einen halben Liter warmes (nicht kochendes) Wasser. Die gute Fee und die Sterne – echte Traumsterne! – sorgen dann für erholsamen Schlaf. Und am nächsten Morgen strahlt das Gesicht wieder vor Freude. Nicht in der Mikrowelle erhitzen und nicht zu lange auf der Haut platzieren.

 

Kräuterscherenset

Küchenwunder Kräuterscheren-Set

Das ist mal eine echte Zeitersparnis. Kräuter schnibbeln mit einer Schere. Ein Schnitt und die ätherischen Öle verströmen mehrfach ihre Wirkung in der Küche. Denn mit einem Schnitt wird nicht nur ein Teil abgeschnitten, sondern gleich fünf! Schnelle Küche für jedermann. Mit dabei ist eine dekoratives Pflanzschild aus Metall, eine kurze Anleitung und Schnittlauchsamen. Der wächst schnell und so kann man schon nach kurzer Zeit die Wunderschere gleich ausprobieren. Die fünf parallel arbeitenden Schneideblätter aus rostfreiem Edelstahl arbeiten präzise und stellen eine echte Arbeitserleichterung dar.

 

 

Nibelungenland

Nibelungenland

Rainer Schöffl ist wieder unterwegs. Wieder in Sachen Nibelungenlied. Dieses Mal aber nicht auf Wanderschaft auf den Pfaden von Siegfried und Hagen, sondern Wort für Wort im Nibelungenlied selbst. Denn das Nibelungenlied ist (in erster Linie kein Beitrag zum Eurovision Song Contest) kein abgeschlossenes, vollständig erhaltenes Werk deutscher Kultur. Es ist ein aus Fragmenten zusammengesetztes Werk, das je nach Betrachter eine Blickrichtung freigibt. Wer also mehrere Varianten liest, kommt oft und schnell durcheinander. Wer nur die Filme sieht, erkennt kaum den Grund der Sage.

Rainer Schöffl ist es als Ingenieur Ordnung in die Dinge zu bringen. Der Bestseller aus vergangenen Zeiten hat es nötig, dass sich jemand des Wirrwarrs annimmt. Nun ist nicht jeder in der Lage, geschweige denn gewillt das Nibelungenlied in Originalsprache zu lesen. So ein mittelhochdeutscher Text liest sich ja auch nicht wie ein Rezept für Spaghetti Bolognese. Doch sollte man einige Begriffe erkennen und herleiten können. Der Autor ist so freundlich und gibt einen kleinen Einführungskurs in Mittelhochdeutsch. Wie werden Vokale und Konsonanten ausgesprochen. Hat man diese Kapitel geschafft, ist der Rest zwar noch kein Selbstläufer, aber um Einiges leichter zu verstehen.

Die einzelnen Handschriften – es sind 36 oder 37, so sicher sind sich die Wissenschaftler nicht – werden vereinzelt in ihren Unterschieden besprochen.

Das eingehendste Kapitel beschäftigt sich mit den handelnden Personen, ihren historischen Grundlagen und den Handlungsorten. Die wurden von Rainer Schöffl besucht und in seinem Buch „Nibelungenweg“ (ebenfalls bei Edition Karo erschienen) so ergiebig und nachvollziehbar beschrieben. Um die Nibelungen zu verstehen braucht man also drei Bücher: Zum Ersten das Nibelungenlied selbst, die Ausgabe ist dabei fast schon unerheblich. Denn wer einmal Blut geleckt hat, liest auch weitere Ausgaben. Zum Zweiten und Dritten benötigt man die beiden Bücher von Rainer Schöffl. Als Wanderbuch und Erläuterung eines der am längsten sich kaufenden Bücher.

Konstanz in 90 Minuten

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Was kann man alles in neunzig Minuten machen? Backen, kochen, ein Fußballspiel anschauen … und Konstanz erobern. Als Tourist, versteht sich. Zehn Stationen in der Stadt am Bodensee und man wird süchtig nach Konstanz. In diesem kleinen Büchlein wird natürlich nicht die gesamte Geschichte der Stadt abgebildet, aber sie zeigt ihr wahres Gesicht. Das Jahr 2014 ist in Konstanz besonders vom 500jäöhrigen Jubiläum des Konstanzer Konzils geprägt. Die Touristen werden i die Stadt strömen, um sich als geschichtsträchtigen Pfaden den Hauch der Vergangenheit um die Nase wehen zu lassen. Da ist es von Vorteil sich ein wenig auszukennen. Und dafür ist diese Büchlein der ideale Begleiter. Per pedes durch die sonnenverwöhnte Meeresmetropole. Klingt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber der Bodensee geht als Meer durch. Wer jetzt sagt, dass man mehr als 90 Minuten für Konstanz braucht, liegt goldrichtig. Nachspielzeit – in diesem Buch richtigerweise als Plus-Zeit-Angebote hervorgehoben – sorgen für nachhaltige Erlebnisse. Anpfiff für einen Rundgang durch Konstanz.

Die Satten

Die Satten

Wenn man sich anstrengt, kann man auch was erreichen. Sich eine Karriere aufbauen, schöne Urlaube verbringen, ein Haus oder eine Wohnung sein Eigen nennen, teure Autos fahren. Ja, manche können sich sogar ihre Träume verwirklichen. Doch was dann? Alles erreicht – was kommt nun? Für neue Träume ist man zu alt, zu fett, zu faul. Zu satt!

Sie und Er – Namen sind Schall und Rauch – haben es geschafft. Er arbeitet bei einer Versicherung, hat ein hart arbeitendes Team unter sich, regiert mit strenger Hand. Sie malt, frönt dem Müßiggang, nimmt sich dabei aber ernst. Nur leise klingen verzweifelte Sehnsüchte an. Ihrer beider Leben ist gekennzeichnet vom Alltag. Sie sind zufrieden mit dem, was sie haben: Eigentumswohnung, Urlaube, Autos. Sie schwelgen nicht im Luxus. Ja, sie könnten sogar die Nachbarn von nebenan sein. Unauffällig reich. Nicht übermäßig reich. Doch genug, um sich vermeintliche Träume zu erfüllen. Von unten nach oben gebuckelt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne Feingefühl. Ohne Gewissen.

Wenn so jemand aus der Bahn geworfen wird, bzw. seine eingelaufenen Pfade verlassen muss, ist das eine mittlere Katastrophe. Wenn andere die Ärmel hochkrempeln, um aus dem Schlamassel herauszukommen, versagen die Satten. Sie sind es nicht gewöhnt zu kämpfen. Sie lassen kämpfen. Haben Ideen, die andere umsetzen müssen. Und wenn sie mal selbst Hand anlegen müssen, vergessen sie dabei das Wichtigste: Sie könnten beobachtet werden. Beurteilt.

Bei ihm läuft es zur Zeit nicht wie am Schnürchen. Ein anderer Platzhirsch drängt ins Revier. So war er auch mal. Die Degradierung – bei gleichem Gehalt – trifft ihn hart. Es ist doch nicht nur das Geld, was zählt. Macht ist das wahre Elixier. Der Neue muss weg. Eine Lösung scheint schnell gefunden. Und zwar in dem Typen mit dem rollenden R und dem ewig  hechelnden und knurrenden Vierbeiner. Ein paar Tausender kostet’s schon, aber das ist machbar. Problem gelöst? Problem gelöst! Wirklich? Ja. Aber auch dauerhaft? Ähm, naja. Es beginnt ein Spiel, das Sie und Er nicht kennen, sich aber darauf einlassen. Einlassen müssen. Denn wer A sagt, muss auch B sagen. Es beginnt eine Spirale des Todes, des Hasses und der verborgenen Gefühle. Ungeahntes Potential wird freigesetzt. Er entdeckt sein Gewissen, sie ihren Biss.

Susanne Preuskers Krimi strotzt nur so vor Andeutungen. Der Leser muss mitspielen. Eine exzellente Mischung aus Fakten und Vermutungen zieht den Leser in den Bann der Ereignisse. Macht man sich anfangs noch ein wenig lustig über die Ungelenkigkeit von Ihm und Ihr, so wandelt sich das Schmunzeln in Kopfschütteln. Bis am Ende … das muss der Leser schon selber beurteilen.

Schottland

Schottland

Schottland – das Land der unendlichen grünen Weite. Alle sind glückselig, trinken den eigenen Whisky (ohne E vor dem Ypsilon!, ganz wichtig). Klingt ein wenig rückständig,  wenn auch romantisch. Schottland ist jedoch mehr als verlassene Burgruinen und durch die raue Witterung gegerbte Haut. Schottland ist ein Touristenziel, das anders und gleichsam nicht viel anders ist als andere Destinationen. Anders, weil hier die Uhren manchmal anders ticken. Gleich, weil auch hier Tourismus nicht nur aus Spaß an der Freude betrieben wird.

Der Reiseband von Andreas Neumeier – und damit haben wir es auch gleich hinter uns – hat einen Nachteil: Die Überraschungen vor Ort halten sich im überschaubaren Rahmen. Man kann es kaum glauben: 792 Seiten reichen wirklich aus, um dieses so abwechslungsreiche Land ausgiebig und tiefschürfend zu erkunden. Als Dreingabe gibt es eine Karte im Maßstab 1:300.000.

Was tragen Schotten unterm Kilt? Muss ich damit rechnen, dass ich auf freiem Feld auf einmal auf eine Arme aus entblößten Hinterteilen starre? Spielt wirklich jeder Schotte Golf? Wem diese Fragen bekannt vorkommen, muss dieses Buch lesen. Nicht wegen der Antworten. Die muss man eh selbst für sich beantworten – sieht bestimmt lustig aus, wenn man gestandenen Mannsbildern, auf Knien rutschend, entgegen robbt, um …Lassen wir das! Nein, es geht nicht um die Klischees. Vielmehr werden in diesem Buch Fragen beantwortet der Autor Fragen, die man sich nicht vorstellen konnte zu stellen. Zum Beispiel die Frage nach dem Wohin. Wohin in Schottland? In die Highlands? Nach Galloway? Nach Edinburgh? Strathclyde oder auf die Isle of Skye oder die Orkneys? Aberdeen als Boomtown – vorstellbar? Eine Ölmetropole wie Dallas, denn ohne schottisches Öl wäre Aberdeen immer noch ein verschlafenes Nest. Auf alle Fälle mindestens eine Stipvisite wert.

Im Kapitel Central Five Tayside – eine Region, die nur jemandem bekannt ist, der schon einmal dort war, oder der dieses Buch gelesen hat, lockt der Queen Elizabeth Forest Park. Der Autor bezieht sich nicht nur auf das, was es hier alles zu sehen gibt, sondern beschreibt auch wunderschön und detailliert den Weg dorthin. Wer sich dann noch verfährt, macht einen Umweg. Aber einen der sich lohnt. Ausgedehnte Seetouren, unberührte Natur, einsame Wanderungen.

Andreas Neumeier ist schreibender Schotte, was nicht bedeutet, dass er sparsam mit seinem Wissen umgeht – im Gegenteil: Er schüttet sein Füllhorn des Wissens mit herzerfüllter Freude aufs Papier. Das spürt man mit jeder Seite, die man durch die Finger gleiten lässt. Wer Schottland bereist, hat Leidenschaft im Blut. Der Autor hat es auch und teilt mit Freuden seine Leidenschaft mit dem Leser.

Köstliche Marmeladen und Brotaufstriche

Köstliche Marmeladen

Es kommt immer einmal im Leben die Zeit, in der alt Hergebrachtes wieder chic wird. Omas Wissen wird hervorgekramt und man erfreut sich am bewährten Wissen der Ahnen. Nun gut, wir werden sicher nie mehr mit Pfeil und Bogen auf Fleischjagd gehen. Aber mit einem Feuerstein ein wärmendes Licht zu erzeugen ist schon ein Abenteuer. Omas Rezepte auszuprobieren hingegen hat sich als Marke „Was Oma noch wusste“ längst etabliert.

Was gibt es Schöneres am Frühstückstisch als eine dicke Scheibe Brot, die ebenso dick bestrichen ist mit selbstgemachter Marmelade, hineinzubeißen. Das sind die echten Wachmacher, die den perfekten Start in den Tag garantieren! Ernst Rehren hat seinen Finger zum Kosten in Europas Marmeladentöpfe vom Atlantik über den Ural hinaus bis ins asiatische Sibirien gesteckt. Und dabei hat er Leckeres zum Munde geführt. Er ist so freundlich und lässt nun den Leser an seiner Lukulli-Tour teilhaben. Wem schnell das Wasser im Munde zusammenläuft, der sollte sich beim Lesen eine Serviette unterlegen. Frisches Weißbär-Eisbär Gelee, mmmmh mit Johannisbeersaft und Pfefferminzblättern – die Info, dass sich die Blättern erst rot färben, das Gelee dann bernsteinfarben wird und nach einem halben Jahr die Pfefferminze an Geschmack verliert, erübrigt sich: So lang hält sich das Gelee eh nicht! Das steht schon beim Lesen fest.

Britisch erhaben kommt Pink Gin daher. Grapefriut (pink please), Gin, Wacholderbeeren, Vanille und weitere Zutaten aus dem Asialaden ergeben einen erfrischenden Brotaufstrich, jedoch erst ab 18.

Wem das alles noch nicht reicht, der bekommt auch ein paar geistreiche Beigaben in flüssiger Form. Quittenlikör, Schlehenlilör oder auch Fasanenbrause.

Dieses unscheinbare Buch hat es in sich. Denn es ist eines der wenigen Kochbücher, das von der ersten bis zur letzten Seite ausnahmslos nachkochbar ist. Und man wird jedes einzelne Rezept nachkochen. Das ist garantiert!

Südschweden Reisebuch

Südschweden

Der Süden Schwedens gehört seit Jahren zu den beliebtesten Reisezielen in Europa, zumindest für diejenigen, die sich nach Ruhe, Natur und einem Kulturwechsel „gleich um die Ecke“ sehnen. Das Königshaus – mit deutschem Anstrich – ist bei uns ebenso beliebt wie in Land der Schären. Sabine Gorsemann zeigt dem Leser / Reisenden nicht nur die schönsten Ecken Südschwedens, sie weist auch auf die Besonderheiten im Land hin. Denn obwohl Schweden so nah liegt, gibt es doch teils gravierende Unterschiede. Als Erstes kommt einem da der Alkoholerwerb in den Sinn. Doch ganz so strikt wie es einmal war, ist es nicht mehr. Doch wegen des Alkohols allein fährt man nicht nach Südschweden!

Hier scheint die Welt noch in Ordnung. Saftige Wiesen, gesunde Wälder, kaum Straßenverkehr, die typischen ochsenblutroten Häuschen – alles Klischees, die doch mehr als nur einen Funken Wahrheit in sich bergen.

In sechs Regionen unterteilt die Autorin ihre Erkundungstouren. Skåne und Halland mit den Städten Malmö und Helsingborg. Leseratten ist Ystad ein Begriff, die Stadt, in der Kommissar Wallander ermittelt. Bohuslän und Dalsland ist weithin unbekannt, Göteborg als größte Stadt hingegen ist den meisten ein Begriff. Västergötland und Närke im Inneren glänzt durch seine abwechslungsreiche Natur. Hier erfüllt sich am ehesten das Klischee vom weiten, verlassenen Schweden. Blekinge und Småland ist der „Garten Schwedens“. Mit Ostergötland und Sörmlad kommt man dem sechsten Kapitel und somit der ersten Anlaufstation in Schweden immer näher: Stockholm.

Die Hauptstadt besticht durch ihre Einzigartigkeit. Ein Shoppingparadies wie es kein zweites gibt. Aber eben anders. Viele kleine Läden laden zum Anprobieren, Verkosten und Stehenbleiben ein. Keine Großstadthektik, kein Gehetze, weil man noch unbedingt in diesen oder jenen Laden muss. Hier ist die Innovation Antriebsmotor, das Geld verdienen kommt dann von ganz allein.

Egal welche Region Südschwedens man bereist, Europas Norden ist anders. Anders angenehm. Entspanntes Reisen wurde hier erfunden. Die Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut, so dass man mühelos im Land herumfahren kann. In Schweden bedarf es weniger Regularien. Hier schienen die „guten Dinge des Lebens“ tief in den Herzen der Menschen verwurzelt zu sein. Kinder genießen besondere Privilegien. Überall wird gesungen. Singfeste gehören für Schweden genauso zum Alltag wie hierzulande der samstägliche Gang ins Fußballstadion.

Mit diesem – bereits in der fünften Auflage erschienenen – Reisebuch kommt man sich durch Südschweden. Wie auf einem Silbertablett präsentiert die Autorin die Vorzüge Südschwedens – fast schon wie in der Werbung. Nur halt mit erfüllten Versprechungen.

MM City Hamburg

MM-City Hamburg

Ein Mann sitzt im Bus von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Sein Weg führt ihn nicht nur in eine der schönsten Städte Deutschlands, seine Mission ist weitaus bedeutender: Er will den Geist der Stadt auf über 250 Seiten reisebeständigem Papier bannen. Hamburg heißt seine Sehnsucht! Matthias Kröner ist mehrere Dutzend Male in die Elbmetropole gereist, um ihr die geheimsten Geheimnisse zu entlocken. Tja, was soll man sagen? Es ist ihm gelungen! Wer Hamburg nur als Beigabe zur Reeperbahn, Sankt Pauli (ob nun den FC oder den Stadtteil ist erstmal egal) und den Hafen sah, wird baff sein, was Hamburg alles zu bieten hat. Im Nachgang der Unruhen (der Fans) zum Klassenverbleib des Bundesligadinos, wird es so manchen erst recht an Alster und Elbe ziehen. Hamburg ist voll mit Attraktionen. Doch welche soll man zuerst besuchen? Welche kann man im Vorbeigehen erhaschen? Was MUSS man gesehen haben? Keine leichte Aufgabe in einer Millionenstadt.

Zwei Jahre lang fuhr er immer wieder gen Elbe, um für seine Spaziergänge zu recherchieren. An altbewährtem wie dem Fischmarkt und der Reeperbahn vorbei durch die Neustadt und an der skandalumwitterten Elbphilharmonie bis zur Trostbrücke und einem Rundgang durch das abwechslungsreiche Ottensen. Überall gibt es Sehens- und Berichtenswertes. Nur eine Frage konnte auch Matthias Kröner nicht beantworten. Die nach dem Geburtstag der Stadt. Die namensgebende Hammaburg wurde irgendwann zwischen 810 und 822 errichtet. Von wem ist auch unklar. Feierwütige können so noch ein paar Jahre das 1200jährige Stadtjubiläum feiern.

Noch einmal zurück zum Traum von Matthias Kröner. Seine Reiseimpressionen sind nicht nur aus gedrucktem Papier zu erhalten. Seit einiger Zeit sind ALLE Inhalte der neu erschienen MM City Reisebücher auch als KOSTENLOSE App (mmv.me/buchundapp oder Code vom Cover scannen) erhältlich. Einfach aufs Smartphone laden und schon hat man die ganze Welt in der Tasche. Einerseits lesen, andererseits gucken. Wo geht’s lang? Was gibt’s dort zu sehen? Und wie sieht es aus, wie erkenne ich es? Für ausgefuchste Besucher empfiehlt sich das Doppelpaket: Für morgens die Tour mit dem Buch planen, mit dem Smartphone die Tour durchführen. Da sind echt gute Ideen dabei. Zum Beispiel kann man die Tour nach Dauer, Interessen (Hochkultur oder Schlemmen, ob mit oder ohne Kinder, mobil oder auf den öffentlich Nahverkehr angewiesen etc.) planen. Die App erledigt dann die restliche Planung. Man muss sich nur noch treiben lassen. Echt innovativ und sehr leicht zu bedienen.

Und dann wird aus Hamburg nicht das hanseatische Hamburch, sondern das dem Autor gelegene Hamburrrrrg.