Archiv der Kategorie: erste Schritte

Kinderbackset im Koffer

Backset

Adventszeit – Backzeit. So lecker die Plätzchen von Mami auch sein mögen, so wenig Zeit hat sie auch sich mit den Kleinen zu beschäftigen. Das Kinderbackset ist die ideale Verbindung von Backen und Spielen. Backen wie die Großen mit Werkzeug für die Kleinen. Nudelholz, Messbecher, Kuchenform, Pinsel, Rührholz und alles andere im Miniformat. Wie gemacht für die kleinen fleißigen Helfer. Und der Clou: Sogar die Backschürze und der Ofenhandschuh sind im Miniformat. Weiterhin im Set: Backförmchen für Muffins und Ausstechförmchen in Herz- und Sternform. Und wenn die Küchenschlacht gewonnen ist, die Plätzchen im Ofen vor sich hinbacken, wird alles saubergemacht und wieder in den schicken Koffer geräumt.

War dieses „Spielzeug“ bis vor einem halben Jahrhundert für Mädchen noch Vorbereitung auf das kommende Leben am Herd, so ist es heute ein sinnvolles Lernmittel für Mädchen UND Jungen.

Kritzeln, krakeln, schreiben

Kritzeln krakeln schreiben

Jetzt wird in die Hände gespuckt und dem Kind das Schreiben beigebracht! Da hat es in der Schule gleich mal einen Vorsprung. Ja, wenn das mal so einfach wäre! Kinder lassen sich nicht zwingen. Sie haben ihren eigenen Kopf, der uns Großen immer wieder zum Schmunzeln bringt und in Erstaunen versetzt. Aber es gibt Methoden die Kleinen ganz sanft und nachhaltig an das wohl wichtigste Lernziel ihres Lebens heranzuführen. Claudia Huboi und Susanne Nöllgen haben für dieses Buch (und natürlich auch die Kinder) Methoden entwickelt das Thema Schreiben lernen kindgerecht zu erfassen. Auf 160 Seiten werden erst einmal die Grundlagen gelegt. Was kann man alles mit einem Stift anstellen? Wie erkenne ich Buchstaben? Oder wie male ich Buchstabentiere? Und das Beste ist, dass man in diesem Buch sogar herumkrakeln kann. Selbst erfahrene Schreibkönner lernen hier noch dazu. Uns Großen ist das Schreiben in Fleisch und Blut übergegangen. Aber wie es dahin gekommen ist, weiß kaum einer mehr. Selbst Emoticons – die lustigen Zeichen, die uns heute das Ausdrücken von (standardisierten) Gefühlen erleichtern – werden in diesem Buch erwähnt. :-0. Und auch die gebräuchlichsten SMS-Abkürzungen wie lol, N8 und rofl. Dieses Buch wird einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen … bei Groß und Klein.

London

London

Städtereisen mit Kindern? Ein Wagnis. So viele Eindrücke strömen auf die wissbegierigen Kleinen ein. Zu viel. Da ist guter Rat teuer. Nicht immer. Denn mit diesem erstklassigen Buch ist man bestens gerüstet für eine Reise in eine der schönsten und eindrucksvollsten Städte der Welt. Einst war sie die unumstrittene Weltmetropole: London. Miroslav Sasek hat bereits 1959 dieses Buch veröffentlicht. Und es war ein Riesenerfolg. Di eNew York Times kürte es zum am besten illustrierten Kinderbuch. Verständlich. Denn die Zeichnungen in diesem Buch sind kindgerecht und auch bei Erwachsenen erstehen vor dem geistigen Auge Bilder, die man gern in der Realität sehen möchte. Die kurzen Texte umreißen das zu Erwartende in der britischen Hauptstadt.

Nun ist es beim Verlag Antje Kunstmann in einer Faksimile-Ausgabe  neu erschienen. Das heißt, es wurde nichts verändert. Der nostalgische Schleier von einem halben Jahrhundert umweht diese Ausgabe.

Der Autor sieht London durch die Augen von Kindern. Das heißt, man eigentlich nichts, denn in London herrscht immer Nebel. Ein Klischee. Aber so lockert man die Stimmung gleich zu Beginn auf. Farbenfroh geht die Reise weiter. Als erstes fallen einem die Bobbys auf. Die Polizisten in ihren schneidigen Uniformen und den für London so typischen Mützen. Nicht vergessen – das Buch wurde vor über 50 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht. Heute sind die Polizisten immer noch auffällig, aber bei weitem nicht mehr so ungewöhnlich gekleidet. Bank of England, St. Pauls Cathedrale, Billingsgate und die Börsianer mit ihren Bowler-Hüten prägen das Stadtbild heute wie damals. Okay, die Bowler sind eher Casual-Wear gewichen. Doch ab und zu sieht man diese Uniform doch noch. London ist halt doch traditionell.

Am Ende des Buches werden einige in diesem Buch dargestellte Fakten in die Gegenwart transformiert. Denn trotz allem Traditionsbewusstseins, entwickelt sich London weiter. Nicht nur die Bowlerhüte sind fast verschwunden. Auch die Fleetstreet ist schon lange nicht mehr das Mekka der schreibenden Zunft. Rupert Murdoch sei Dank. Geblieben sind jedoch die Wachposten mit ihren Bärenfellmützen. Anhand ihrer bunten Federn kann man ihre Regimentszugehörigkeit erkennen: Rot, das sind die Coldstreams, Weiß die Grendaiere, Blau für die Irish Guards, die Welsh Guards haben ein weiße Feder mit einem grünen Streifen. Nur die Schotten sind federlos. Ja, auch wir Erwachsene können aus diesem Buch lernen.

Ein köstlicher Lesegenuss für Groß und Klein. Klare Linien und knappe Texte. So wird London zum Erlebnis.

Lieblingszeichnungen

Lieblingszeichnungen

Eltern lieben die Zeichnungen ihrer Kinder. Sie sind stolz auf das, was der oder die Kleine da wieder zu Papier gebracht hat. Doch Eltern sind im Gegensatz zu ihrem Nachwuchs eher rational. Insgeheim stimmen Bild und Wirklichkeit nicht überein. Schlimm? Nö! Aber wäre es schlimm, wenn Kinder das abbilden können, was sie sehen? Nö! Warum also dem Nachwuchs nicht beibringen das zu zeichnen, was sie sehen? Heike Kelter stellt in diesem Buch eine Methode dar, wie Kindern das Zeichnen mit dem flächigen Sehen beigebracht werden kann. Rechtecke, Quadrate, Ovale, Kreise, Dreiecke – das Leben kann ich geometrischen Formen betrachtet werden. Und so ergibt sich für die Kleinen eine völlige neue Welt diese Welt abzubilden. Ein Tier zu malen, ist schwer. Deckt man den einen oder anderen Teil ab und zeichnet Wuffi oder Mitzi Schritt für Schritt oder Teil für Teil, wird auch ein nachvollziehbares Motiv auf dem Papier sichtbar. Mit diesem Buch werden Zeichnungen zu kleinen Kunstwerken und die Lust am Zeichnen immer wieder zu neuem Leben erweckt. Und jedes Bild wird so zur Lieblingszeichnung…

Brainbox Deutschland

Brainbox Deutschland

Siebzig Spielkarten. Jede einzelne zu einem Bundesland oder einer größeren Stadt. Auf der Vorderseite sind Persönlichkeiten, markante Eigenheiten oder Bauwerke abgebildet. Gut merken. Denn nun wird mit dem achtseitigen (ja, das geht) Würfel entschieden, welche der Fragen auf der Rückseite der Karte beantwortet werden muss. Welcher berühmte Musiker ist denn das auf der Vorderseite? Hat die Stadt wirklich dieses oder jenes Bauwerk? Zehn Sekunden hat man Zeit. Die Sanduhr rinnt erbarmungslos herunter. Frage richtig beantwortet – die Karte gehört Dir. Wer zum Schluss die meisten Karten hat, ist Sieger. Und ein wahrer Kenner Deutschlands.

Für einen oder mehrere Spieler ab acht Jahren.

Krabbelkäfer-Hüpfball

Hüpfball

Doing-doing. Dazu ein herzliches Gekreische. Das kann nur eines heißen: Junior ist auf Erkundungstour durchs Kinderzimmer. Auf seinem Krabbelkäfer-Hüpfball. Die kleine Patschehändchen fest um die beiden Hörner des Balls geklammert geht es wie in der Natur auf und ab, auf und ab. Mit drei Jahren kann man schon so einiges entdecken! Und immer mit dabei: Der Krabbelkäfer, das Maskottchen der gleichnamigen Reihe aus dem Moses-Verlag Kempen. Der hat gerade eine Blume zu seinem Objekt der Begierde erwählt.

Dino-Buntstifte

Dino Buntstifte

Der Regenbogen hat zwölf Farben. Er reicht jetzt von weiß über gelb, rot, pink und orange, violett, dunkel- und himmelblau zu grasgrün, tannengrün, braun und schwarz. Und er ist in einer schicken Dino-Metallbox verpackt. Und Kinder, kommt mal ganz nah ran. Noch näher! Wenn die Stifte nur noch halb so groß sind, ist die Box ein herrliches Musikinstrument. Wie das klappert! Wenn mal die Ideen ausgehen (was bei Kindern so gut wie nie passieren wird, aber wenn doch), dann sind auf der Box jede Menge Vorlagen vom Tyrannosaurus Rex, Brachiosaurus und Pteranodon. Da lernen die Eltern auch gleich noch was…

Wo hat der Rauhaardackel sein „h“ gelassen?

Wo hat der Rauhaardackel sein h gelassen

„Fass! Fass! Fass das ‚h‘!“ Nee, sei schlau (ohne „h“ am Ende!), meine Haare werden sonst grau (!). Sonst stecke ich Dich in den Sack vom Känguru (!). Oder gleich auf die Hawaiiinseln. Deutsches Sprache, schweres Sprache. Nicht nur fürs zum Sprechen, auch zum Schreiben tun.

Seit der Rechtschreibreform hat sich unser Sprachbild teils gewaltig geändert. Groß- und Kleinschreibung, Zusammenschreibung und Trennung – wie soll man da noch durchsehen? Den Duden hat man nicht immer zur Hand. Wohl aber dieses Spiel. Christian Stang hat spielerisch 50 Sprachfallen unserer deutschen Sprachen in einem kleinen Quiz (oder sollte man besser sagen „Ratespiel“?) zusammengefasst. Fünfzig Fragen, die es selbst Experten manchmal nicht einfach machen. Die Antworten bestechen durch ihre Klarheit. Bei scheinbar unlogischen Antworten, baut Christian Stang gleich eine Eselsbrücke. Wer dieses Spiel einmal im Monat spielt, wird sich sicherer im Dschungel der Regeln und ihrer Ausnahmen bewegen. Dieses Spiel ist der erste Schritt hin zu einer ordentlichen deutschen Sprache. Ein köstlicher Lernspaß für alle, denen unsere gehaltvolle Sprache am Herzen und auf der Zunge liegt.

Wolf Erlbruchs Kinderzimmerkalender 2014

2014_Wolf Erlbruchs Kinderzimmerkalender

Ein Kinderzimmer zu dekorieren ist ein einfaches Spiel. Die Auswahl an Dekorationsmaterial ist schier unendlich. Leider ist der größte Teil kitschig und nicht wirklich von Dauer. Eine ordentliche Deko sollte schon ein Jahr lang uneingeschränkte Freude verbreiten. Zwölf Monate voller Spannung (für die Kleinen) verspricht dieser Kalender von Wolf Erlbruch. Der renommierte Künstler hat zwölf Kalenderblätter gestaltet, auf denen man immer wieder etwas Neues entdeckt. Radfahrende Eulen und Hasen, Gänse, die sich einen wärmenden Mantel teilen oder eine innig tanzendes Bärchenpaar – einfach köstlich. Kinder werden ihre helle Freude haben. Und wenn die Kleinen strahlen, sind die Großen ebenso zufrieden. Die Zeichnungen regen gerade dazu an sich Geschichten zu den Bildern auszudenken. Was macht die Ziege mit dem Goldfischglas denn da oben auf dem Berg? Wer springt weiter? Meister Lampe oder der Grashüpfer?

Quartettspiel Haustiere

Quartett Haustiere

Soll man Haustiere aufzählen, so erhält man folgende Antworten: Hund, Katze, Vogel, Fisch. Und wie soll man daraus ein Quartettspiel über Haustiere machen? Da fehlen doch noch mindestens Leopardengecko, Hausschwein, Chinchilla, Zebrafink und zwei Joker. Das Ganze (und ein paar Tiere auf handlichen Spielkarten mehr) verpackt man zusammen mit einer Spielanleitung in eine schicke stabile Metallbox und fertig ist das ultimative Quartettspiel für alle Altersklassen. Von „Noch-keine-Zähne“ bis hin zu „wieder-keine…“ – naja halt von Jung bis Alt, von Krabbelgruppe bis zur liebevollen leicht ergrauten ersten Liebe – alle werden an diesem Spiel ihre Freude haben, weil hier keine Exoten, sondern überall und jederzeit zu beobachtende Tiere die Hauptakteure sind.