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Pocket Quiz – Berühmte Namensgeber

Pocket Quiz Berühmte Namensgeber_1

Wer in der Berliner Straße wohnt, weiß diese wurde nach der deutschen Hauptstadt benannt. Woher die Schillerlocke kommt, ist auch hinlänglich bekannt. Aber dass der Dobermann nach einem Hundefänger benannt wurde, ist nur Wenigen bekannt. Oder welcher große Entdecker ohne Meeresstraße auskommen muss. Und von wem Barbie ihren Namen hat … wer weiß das schon? Alle, die dieses Quiz mit Hingabe spielen, kennen sich ab sofort in der Welt ein bisschen besser aus. Die Rastafari sind von nun an nicht mehr nur Menschen mit endlos langen Haaren, der Edding ist nicht mehr länger nur ein Pseudonym für unendliche Niederschriften und die Philippinen verbindet man ab sofort mit … na, das wird nicht verraten. Selber spielen! Wer die meisten Fragen beantworten konnte, hat gewonnen.

Pocket Quiz Berühmte Namensgeber_2

Schnelles Brotbacken für Eilige

Schnelles Brotbacken für Eilige

Ein Ei ist mal schnell in die Pfanne gehauen. Oder ein paar Spaghetti – die sind auch schnell zubereitet. Aber ein Brot backen? Und dann noch schnell? Wenn man es eilig hat. Das geht doch gar nicht!

Doch, meint Angelika Kirchmaier. Und dass dieses Buch schon in der zweiten Auflage veröffentlicht wird, scheint ihrer These wohl auch rech zu geben. Als Einleitung gibt es eine kleine Übersicht über die verschiedenen in diesem Buch verwendeten Getreidesorten. Da gibt es schon die ersten Überraschungen für eifrige Discountereinkäufer. Denn es gibt durchaus mehr Sorten als Weizen-, Roggen und Mischmehl. Schon mal was von Kamut, Amaranth oder Quinoa gehört? Selbst die Autokorrektur im MS Word streikt da. Ein Baguette aus Kamut, einer Weizensorte, beträgt nur eine halbe bis Dreiviertelstunde. Es ist heller als „normales“ gesundes Brot, leuchtet hellbraun bis ocker. Sieht lecker aus – Probieren!

An dieser Stelle alle Rezepte und Brotsorten aufzuzählen, ist überflüssig. Denn jedes Rezept sollte man probieren. Dann kann man entscheiden, welche Brote zukünftig den Frühstückstisch zieren werden. Fakt ist, dass Angelika Kirchmaier für jeden – auch noch so mäkeligen – Geschmack mindestens ein Rezept parat hält.

Wer Brot liebt, kennt sicher schon einige Variationen. In diesem Buch wird da Brotwissen auf eine höhere Ebene gestellt. Die Bilder von Thomas Trinkl sind appetitanregend und spornen den wissbegierigen Bäcker an ein Rezept nach dem anderen auszuprobieren.

Alles Mythos! 16 populäre Irrtümer über Frankreich

16 populäre Irrtümer über Frankreich

Ralf Nestmeyer und Frankreich – das passt. Der Autor von mehreren Reisebüchern über unseren westlichen Nachbarn kennt sich aus im Land von fromage, baguette und vin rouge. Und schon sind wir mittendrin in den Klischees. Natürlich ist Ralf Nestmeyer ein Experte für französische Lebensart, und er kennt sich auch gut aus. Aber ist Frankreich mit Käse, dünnem Weißbrot und Wein in erster Linie in Verbindung zu bringen? Gibt es da nicht noch mehr? Und stimmen unsere (deutschen?) Vorurteile über Frankreich überhaupt?

Autor Ralf Nestmeyer begeht nicht den Fehler sich in die üblichen Klischees zu ergehen und diese dann ebenso oberflächlich zu widerlegen. Also weg mit fromage, baguette und vin rouge. Hin zu den wahren Helden der Grande Nation, Napoleon und Jeanne d’Arc. Er war, ist und wird nie unterblich sein. Sie war keineswegs die Retterin Frankreich. Allenfalls eine Einigerin.

Das Buch bzw. der Autor schafft den Spagat zwischen wissenschaftlicher Argumentation und populären Themen. Die These / der Mythos „Paris ist nur eine Stadt“ und „Die Tour de France ist ein Radrennen“ laden den Leser gelegentlich zum Schmunzeln ein. Denn natürlich ist Paris eine Stadt. Doch sie ist viel mehr. Sie ist die urbane Version eines ganzen Landes. Auch wenn, man das im restlichen Frankreich nicht so gern hört, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Und Übertragungen von der Tour de France – und das ist belegt – werden mittlerweile mehr als Naturschauspiel als als „sportliches“ Ereignis gesehen. Schon bei der ersten Ausgabe des Radrennens wurde gedopt. Wie soll man auch sonst die Tor-Tour überstehen?

Die Frage nach Wahrheit oder falschem Mythos wird nicht in aller Gänze beantwortet. Die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo zwischen den Zeilen. So sollte man dieses Buch auch verstehen. Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das dem interessierten Leser Frankreich noch schmackhafter macht als es so mancher Mythos und wahrmachen will.

Auch wenn das Cover auf die üblichen Klischees abzielt (wir sind wieder bei fromage, baguette und vin rouge plus Eiffelturm), so birgt dieses Buch so manchen Überraschungsschatz. Und für Schätze hat man in Frankreich was übrig – siehe Versailles und den Grafen von Monte Christo, der bekanntlich vom Franzosen Alexandre Dumas geschrieben wurde. Lehnen Sie sich zurück, werfen eine CD von Francoise Galle (Achtung, nicht alle Franzosen sind Gallier! – siehe Mythos 1) ein und erfahren Sie mehr über Frankreich und die Franzosen. Aber auch über uns Deutsche!

Visionäre Afrikas

Visionäre Afrikas

Die Sehnsucht nach Afrika brennt in jedem von uns. Hier ist die Wiege der Menschheit. Afrika ist aber auch Sinnbild für die systematische und bestialische Ausbeutung des Menschen. Von jeher mussten sich die Menschen Afrikas gegen die Knute der Unterdrückung widersetzen. Einigen der hervorstechendsten Führer dieses Kampfes wird in diesem Buch ein Denkmal errichtet. Denkmal im wahrsten Wortsinne. Denn wer kennt schon noch Angeline S. Kamba, Sarraounia oder John Baloyi? Wohl kaum jemand, der sich nicht tagtäglich mit ihnen auseinandersetzt.

Die berühmtesten Namen in diesem Buch sind wohl Steve Bantu Biko, der durch den Film „Biko“ (und den einprägsamen Titelsong von Peter Gabriel) berühmt wurde.

Oder Ken Saro-Wiwa, den nigerianischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten, der in der Lindenstraße über mehrere Monate durch die Figur Mary in den Fokus der Nachrichten rückte.

Patrice Lumumba ist nicht der Erfinder des gleichnamigen Longdrinks. Er ist eng mit der kongolesischen Tragödie verbunden.

Die in diesem Buch versammelten Autoren schreiben von Menschen mit enormem Mut. Sie kämpften mit dem Herzen und dem Verstand gegen Unterdrückung durch Machthaber, Kolonialisten und Industriegiganten. Nicht vielen war ein gütiges Ende beschert. Viele ließen ihr Leben im Kampf für Gerechtigkeit und ein Mindestmaß an Menschenwürde. Peter Gabriel brachte es in seinem Lied „Biko“ auf den Punkt: „Man kann zwar eine Kerze ausblasen, aber niemals das Feuer“.

So ist auch dieses Buch ein Feuer. Einzelne Kapitel liest man und ist schockiert wogegen gekämpft wurde. Dass so was heute noch möglich ist, denkt man. Dass ein Kampf gegen diese Missstände noch geführt werden muss. Es ist sicherlich keine Anleitung zum Kampf, zur Auflehnung gegen bestehende Verhältnisse. Aber dieses Buch hält die Erinnerung an ungewöhnliche Menschen wach. Und es schärft die Sinne für unsere Umwelt.

Süßes aus der Kräuterküche

Süßes aus der Kräuterküche

Nach dem Essen ein Orangen-Thymian-Trüffel. Oder ein Salbei-Daquoise mit Himbeeren und Lindenhonig. Oder Zitronen-Basilikum-Marshmellows. Na, klingt das nicht verlockend. Beim zweiten Hinsehen erkennt man die Raffinesse. Kräuter im Dessert? Mh, muss man sich dran gewöhnen. Auf alle Fälle muss man es ausprobieren!

Florian Löwer schaute gern der Oma beim Backen zu – eine Kindheitserinnerung, die so manchem im Kopf und im Magen hängengeblieben ist. Doch er nutzte sein Wissen, um daraus eine Leidenschaft zu intensivieren. Er wurde Konditor und nahm 2006 als einziger deutscher Teilnehmer bei der Konditoren-Weltmeisterschaft teil. Und: Er erreichte einen ruhmvollen dritten Platz.

Heute ist er Konditor mit Filialen in Franken. Und Buchautor. In seinem Buch gibt er nicht nur seine Rezepte preis, er gibt auch Tipps wie die Rezepte noch besser gelingen, auch mit handelsüblichen Zutaten mit und in handelsüblichen Gerätschaften.

Schon mal Kräutermacarons probiert? Köstlich, wenn die Hülle knackt und der Duft von Minze langsam aufsteigt, den Mundraum in Beschlag nimmt und die Geschmacksnerven Samba tanzen. Ganz eigenwillig: Bananen-Petersilien-Macarons. Wenn sich das Kräftige der Petersilie mit der sanften Süße der Banane vereinigt, wird von nun an nur noch aus diesem Buch gebacken!

Die Bilder von Matthias Neubauer verzaubern ab der Umschlagseite. Sie regen den Appetit an und verführen zum sofortigen Nachbacken.

Wappen im Mittelalter

Wappen im Mittelalter

Die ersten Begegnungen mit der Geschichte machen die meisten mit Ivanhoe, Robin Hood und edlen Rittern in ihren hübsch herausgeputzten Rüstungen. Oft erkennt man seinen Turnierfavoriten nur durch das Wappen auf seinem Schild. Doch warum hat er sich genau für dieses Symbol entschieden? Welche Geschichte steckt hinter dem Tier, der Anordnung der Symbole auf dem Schild?

Ein Wappen auf einem Schild oder einer Flagge war und ist der Identifikationspunkt unter dem man sich vereinigt (fühlt). Eine stilisierte Lilie weckt in einem Franzosen immer noch andere Gefühle als in einem Norweger, beispielsweise. Georg Scheibelreiter geht in seinem prachtvoll gestalteten Werk diesen Ursprüngen auf den Grund. Er sieht sein Buch nicht als Einführung in die geheimnisvolle Welt der Wappen und Symbole. Vielmehr ist es ein lesenswertes Nachschlagewerk für alle Geschichts- und Kulturinteressierten.

Im Mittelalter begann die Geschichte der Wappen sich zu einem festen Bestandteil des Lebens auszuweiten. Noch heute können wir in Museen farbenfrohe Abbildungen von Schlachten und Alltagsszenen bestaunen. Ohne das Wissen um Wappen und deren Bedeutung wären es nur vermummte Krieger auf Pferden in Kampfesposen. Die Wappen verraten uns die Zugehörigkeit zu einem Land, Staat oder Fürstentum. Auf die Schildformen sind unterschiedlich. Da gibt es Tartschen, Rautenschilde und Dreiecksschilde in verschiedenen Ausführungen. Ebenso die Helme.

Wer also Ritterfilme in Zukunft mit einem wissenden Auge sehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. So ganz nebenbei wird der Blick für die Geschichte geschärft. Die bereits erwähnten farbenfrohen Abbildungen sind eine echte Augenweide. Sie erzählen nun genauer die Geschichte des Bildes. Wer wirbt da um Wen? Oder um welche Schlacht handelt es sich bei diesem Bild? Fragen, die in Zukunft einfacher zu beantworten sind. Für jedermann!

Mona Lisas dunkles Lächeln

Mona Lisas dunkles Lächeln

Dieser verdammte Krieg dauert noch fünfzig Tage. Wenn Emmerich Pöchmüller, der Direktor der Saline in Altaussee, das wüsste, würde sein Leben sicher anders verlaufen. Doch so bekommt er den Befehl von Gauleiter Eigruber die Saline zu sprengen. Warum nur? Diesen Befehl zu verweigern, wäre sein Ende. Und das seiner Leute. Die mögen ihren Chef, weil er für sie immer ein offenes Ohr hat.

Die Saline ist aber nicht irgendeine Saline. Hier lagert die wohl größte Ansammlung wertvoller Kunstschätze. Die Nazis gaben Unmengen aus, um die gigantischste Kunstsammlung der Welt zusammenstellen zu können. Der Größenwahn machte auch vor der Kunst nicht halt. Und jetzt soll alles mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vernichtet werden. Werke von da Vinci, Rubens, Rembrandt – alles weg? Alles soll vernichtet werden?

Die Russen haben Wien schon fast eingenommen. Amerikaner, Franzosen und Briten knabbern dem tausendjährigen Reich immer mehr Tage ab und Wochen ab. So manch einer nimmt die Beine in die Hand, andere wollen nur noch verbannte Erde hinterlassen.

Emmerich Pöchmüller versucht Gauleiter Eigruber von seiner wahnwitzigen Idee abbringen die Saline zu sprengen. Schließlich wird hier auch Salz für die Wehrmacht abgebaut. Solche Argumente ziehen immer. Fast immer. Doch der bleibt stur.

Anna Ahlrich hat den beschwerlichen Weg von Dresden ins Salzkammergut auf sich genommen, um die Kunstschätze in der Saline, hunderte Meter unter der Erde zu katalogisieren. Eine Todesliste für Kunstschätze. Dabei fällt ihr eine Kiste auf. „Vorsicht Marmor – nicht stürzen!“ Wie ein Mantra brennen sich die warnenden Worte in ihr fest, denn beim ersten Rundgang fiel auch der Name der wohl berühmtesten gemalten Frau: Mona Lisa! Ist etwa auch dieses Gemälde hier im Berg versteckt?

Die Geschichte ist wahr – die Handelnden frei erfunden. Bergwerke waren und sind beliebte Unterbringungen für Kunstgegenstände. Eine konstante Temperatur und beständige Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, das Gemälde nicht durch Klimaschwankungen beschädigt werden. Als die Alliierten die Saline nach dem Krieg übernahmen, fanden sie tausende (!) Kunstgegenstände vor. Zweiundzwanzigtausend sollen es gewesen sein. Ob die Mona Lisa wirklich darunter war, bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Fakt ist, dass es mutige Menschen gab, denen die Kunst oft über ihr eigenes Leben ging. Sie waren Helden, allerdings ohne Pathos. Ihnen ist dieses Buch gewidmet.

Von Pontius zu Pilatus – Redewendungen aus der Bibel

Von Pontius zu Pilatus

Durch das Internet sind viele Behördengänge unnötig geworden. Noch vor zwanzig, dreißig Jahren waren lange Wartezeiten, unkontrolliertes Hin-und-Herlaufen an der Tagesordnung. Wie bei Asterix sagten damals viele. Oder, dass man von Pontius zu Pilatus geschickt wurde. Gott sei Dank hatte dann auch dieser Tag mal ein Ende. Man fühlte sich wie im siebten Himmel, nach dem man mit Engelszungen auf jemanden eingeredet hatte und nicht immer zu allem ja und Amen gesagt hat. Hatte man das gewünschte Formular, hütete man es wie seinen Augapfel, verlor man es, spuckte man Gift und Galle, weil einem alles über den Kopf wuchs und keine Menschenseele einem helfen konnte. Und zu Hause musste man höchstpersönlich die Hiobsbotschaft überbringen. Man kam einfach auf keinen grünen Zweig. Um das Dutzend voll zu machen: Man wurde auf Herz und Nieren geprüft.

Schon in diesen wenigen Sätzen ist ein Dutzend Sätze versteckt, die allesamt auf das Buch der Bücher zurückgehen. Egal, ob man religiös ist oder nicht: Die Bibel hat immer noch einen gehörigen Einfluss auf unser Leben. Niemand kann sagen, dass er seien Hände in Unschuld wäscht, wenn es um Sprachbilder aus der Bibel geht. Sprachbilder machen eine Sprache erst lebendig. Man kommt schon beim bloßen Durchblättern ins Staunen (Da stehen einem die Haare zu Berge), wenn man sieht, wie oft man selbst die Bibel zitiert bzw. auf ihr basierende Redewendungen verwendet.

Man muss deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Man darf ruhig ein Herz und eine Seele mit der Sprache sein. Schlimm wird’s nur, wenn man das gesagte nicht erläutern kann, einfach etwas nachplappert, was andere vorgeben. Zum Abschaum der Menschheit gehört man deswegen noch lange nicht, aber es schadet nicht, wenn man weiß, warum man mit Engelszungen auf jemanden einredet.

Gerhard Wagner hat dem Volk und der Bibel aufs Maul geschaut – nein, das ist keine Redewendung aus der Bibel, nur, wenn er es stopfen würde, dann ja – und eines der interessantesten Sachbücher zum Thema Sprachgebrauch zusammengestellt. Er hat ja auch schon Übung. Aus seiner Feder stammen auch die Bücher „Das geht auf keine Kuhhaut“ und „Also sprach Zeus“, die sich mit Redewendungen aus dem Mittelalter und der Antike beschäftigten.

Sprache ist formbar. Sie unterliegt ständiger Veränderung. Es ist wie immer: Bewährtes, Gutes hält sich. Dieses Buch wird auf lange Sicht ein Klassiker bleiben!

Typisch Kroatien

Typisch Kroatien

Wenn man von der östlichen Adria die Rede ist, meint man Kroatien. Hier wurde schon immer ereignisreiche geurlaubt. Endlose Strände, wenn auch nicht immer der feine Sand. Kultur und Geschichte wohin das Auge reicht. Hier wurden Kaiser geboren, von hier aus regierten sie Reiche. Lukullische Exzesse im besten Sinne gehören zu Kroatien wie die Sonne am Firmament. Friederun Pleterski wirft (nicht nur im Untertitel) einen Blick hinter die Kulissen.

Herauskommt eine Liebeserklärung an das Land der Sonne im Spiegellicht der adriatischen See. Mal melancholisch, mal neugierig, mal sachlich, doch immer voller Vorfreude auf den nächsten Tag verführt die Autorin den Leser zum Verweilen und Träumen. Der nächste Urlaub ist schon so gut wie gebucht! Kroatiens Tourismusminister sollte schon mal einen Orden ordern.

Das Buch ist für alle, die Kroatien schon immer auf der Rechnung hatten, aber es noch nicht schafften, Dubrovnik, Split, Zagreb und Rijeka zu besuchen. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Friederun Pleterski führt gekonnt durch römische Stätten, vorbei an roten Sternen bis in die verstecktesten Ecken Kroatiens.

Arnold Pöschl setzt die Erkundungen der Autorin ins rechte Licht, seine Bilder wecken Fernweh.

Tiere im Zoo

Tiere im Zoo

Zoobesuche sind für kleine Menschen meist die erste Berührung mit der großen weiten Welt. Da sieht man Tiere, die man sonst niemals auf der Straße sehen würde. Maximal noch im Zirkus. Aber da muss mal still sitzen. Im Zoo ist man frei. Man kann herumtollen, Eis schlecken, oft wird man sogar herumgefahren. Und Mama und Papa haben den gleichen verzückten Blick drauf wie man selbst.

Die Verzückung wird noch gesteigert, wenn man Suri als Reisebegleiter hat. Suri, das ist die Abkürzung für Suricata suricatta. Auf deutsch: Ein Erdmännchen. (Randnotiz: Lieber Tom Cruise, bist Du sicher, dass Du bei der Namenswahl Deines letzten Kindes richtig lagst?) Suri ist ein vorwitziges Erdmännchen, das sich bestens im Zoo auskennt. Es kann zum Beispiel am Rüssel der Elefanten erkennen, woher sie stammen. Aus Afrika oder Asien. Piranhas, Orang-Utans oder Panther – sie alle sind Suris Freunde.

Mit Leichtigkeit erklärt Suri die Eigenarten der Nachbarn im Zoo. Zwischendrin kann man selbst etwas malen oder eigene Ideen aufschreiben. Ja, man darf im Buch herumkakreln. Am Ende wartet ein Quiz auf den Leser. Egal, ob Groß oder Klein.