Archiv der Kategorie: erste Schritte

Tiere im Zoo

Tiere im Zoo

Zoobesuche sind für kleine Menschen meist die erste Berührung mit der großen weiten Welt. Da sieht man Tiere, die man sonst niemals auf der Straße sehen würde. Maximal noch im Zirkus. Aber da muss mal still sitzen. Im Zoo ist man frei. Man kann herumtollen, Eis schlecken, oft wird man sogar herumgefahren. Und Mama und Papa haben den gleichen verzückten Blick drauf wie man selbst.

Die Verzückung wird noch gesteigert, wenn man Suri als Reisebegleiter hat. Suri, das ist die Abkürzung für Suricata suricatta. Auf deutsch: Ein Erdmännchen. (Randnotiz: Lieber Tom Cruise, bist Du sicher, dass Du bei der Namenswahl Deines letzten Kindes richtig lagst?) Suri ist ein vorwitziges Erdmännchen, das sich bestens im Zoo auskennt. Es kann zum Beispiel am Rüssel der Elefanten erkennen, woher sie stammen. Aus Afrika oder Asien. Piranhas, Orang-Utans oder Panther – sie alle sind Suris Freunde.

Mit Leichtigkeit erklärt Suri die Eigenarten der Nachbarn im Zoo. Zwischendrin kann man selbst etwas malen oder eigene Ideen aufschreiben. Ja, man darf im Buch herumkakreln. Am Ende wartet ein Quiz auf den Leser. Egal, ob Groß oder Klein.

Pocketquiz Schweiz

Pocketquiz Schweiz

150 Fragen von „Welches Bondgirl den Schweizer Pass hat“ über „Was sind Schweizmacher?“ bis hin zu den Besonderheiten der Schokoladenfirma Cailler – wer die Schweiz auf besondere Art und Weise kennenlernen will, liegt mit dieser edlen Ausgabe des Pocketquiz goldrichtig! Stilecht in einer knallroten Metallbox warten die Fragen nur darauf endlich beantwortet zu werden. Mal knifflig, mal kinderleicht. Ein Spaß für jede Generation. Wer will, kann ja sein Natel benutzen und den Telefonjoker anrufen. Nur bitte nicht während der Fahrt – das wird dann richtig teuer.

Über unseren südlichen Nachbarn kann man nie genug wissen. Vergessen wir die Steuerabkommen und begeistern wir uns für die Geschichte, die Kultur, den Sport, die Geographie der Alpenrepublik. Mit diesem Kartenratespiel vergeht jede Reise wie im Flug.

Krabbelkäfer Rucksack

Rucksack

Da kommt Freude auf! Endlich kann ich meine Malstifte, mein Spielzeug (nicht alles – nur das „Nötigste“), etwas zu Essen und zu Trinken mit auf Reisen nehmen. Und der lustige Krabbelkäfer (hihi, so nennt mich Mutti auch immer) macht echt was her!

Kindergedanken! Aber es stimmt. In diesen Rucksack passt viel rein, ohne dabei den Körper zu sehr zu strapazieren. Die breiten Träger schneiden  nicht ein. In die beiden äußeren Netzfächer passt auch noch ein bisschen Kleinkram. Der erste Rucksack sollte ein Krabbelkäfer sein.

Tacker ohne Klammern

Tacker

Das ist echt mal ein Beitrag zum Umweltschutz! Immer wieder flattern lose Blätter ins Haus. Und im Tacker, im herkömmlichen Tacker, sind mal wieder die Klammern alle. Wo sind nur die Klammern? Die Sucherei hat ein Ende! Dieser Tacker, hält mehrere Blätter zusammen ohne dass unschuldige Tackerklammernbäume daran glauben mussten. Das Papier wird gestanzt und die überstehenden Enden umgeklappt. Kleiner Trick. Immer entgegengesetzt tackern. So halten die Blättern länger zusammen.

Tischkalender

Kugel-Kalender

Permanent-Tischkalender sind entweder praktisch oder hübsch anzusehen. Einunddreißig schicke Designs für jeden Tag des Monats. Ein Klick und Herzen, Blumen, Sterne, Punkte springen vor Glück über den neuen Tag. Über ein Stellrad wird der Monat eingestellt. Stylisches Gimmick, das jedes Büro zur Zierde gereicht.

Metall-Lineal / Anspitzer

Metall-Lineal

Grundausstattung im edlen Design. Das stabile Lineal hält so manch hartem Kampf mit Parallelen und Tangenten stand. Oder mit dem „blöden Nachbarn“. Die Maßeinteilung ist international: In inches und Zentimetern. Drei Skalen erlauben eine einfache Handhabung. Der Anspitzer zeigt es an: Er ist hungrig! „Feed me!“ Mit kleinem Reservoir, so krümelt es nicht so sehr. Mit spitzer Feder kann nun wieder so manche Erinnerung festgehalten werden.

Anspitzer

Fußball Fanfare

Fußball Fanfare

Törrröööö. Es ist wieder Fußball-WM. Arbeitszeiten werden nach den Spielplänen ausgerichtet. Ganze Landstriche hüllen sich in den Nationalfarben des jeweiligen Teams. Freude und Gezeter, Torschreie und Frustration. Und zwischendrin: Törrröööö. Die kleine unscheinbare Tröte macht ordentlich Alarm. Was auf den ersten Blick wie eine Sambatrommel wirkt – logisch: Schließlich versuchen 32 Mannschaften am Zuckerhut die Trophäe an sich zu reißen – entpuppt sich schnell als lautstarkes Feierinstrument. An der Seite ist ein kleines Loch, in das man kräftig pusten muss. Achtung, Physik. Die ausgeatmete Luft versetzt die Membran in Schwingung, durch den hohlen Resonanzkörper entsteht ein infernalischer Krach. Liebe Eltern, jetzt wegschauen – liebe Kinder, jetzt weiterlesen! Auch nach der WM könnt Ihr mit dieser Fanfare Eurer Freude vollen Lauf lassen. Aber sagt es Euren Eltern nicht. So liebe Eltern, jetzt dürft Ihr weiterlesen. Ob die Fanfare auch nach der WM  noch in Betrieb bleibt, ist fraglich. Aber vielleicht in vier Jahren wieder. Dann, wenn sich wieder 32 Mannschaften zum wochenlangen Wettstreit um die begehrteste Trophäe der Welt treffen. Dann in Russland. Vielleicht wird dann auf Matrjoschkas gepfiffen….

Ohne Haufen, dumm gelaufen

Ohne Haufen dumm gelaufen

Es passiert nicht häufig, dass man ein wirklich neues Spiel entdeckt. „Ohne Haufen dumm gelaufen“ ist die rühmliche Ausnahme im massenhaften Ausstoß neuer Spiele. Es handelt sich um ein Anlegespiel für zwei bsi vier Spieler. Vier Leittier-Karten liegen vor den Spielern. In der ersten Runden (von sieben) muss jeder drei Dromedare-Karten an das farbig passende Dromedar anlegen. Die Spielkarten liegen verdeckt auf einem Stapel. Es gibt immer einen Stapel mehr als Spieler. Jeder Spieler nimmt sich einen Stapel, durch sucht ihn nach er passenden Karte. Auf den 72 Karten ist jeweils ein Hinterteil und ein Vorderteil eines Dromedars zu sehen. Wer als Erstes drei Dromedare zusammen hat, ist noch lange nicht Sieger. Jetzt fehlt noch das Abschlussstück der Karawane. Diese Karten zeigen das Hinterteil eines Dormedars und … ein Häufchen. Erst wenn die letzte Karte liegt („ohne Haufen dumm gelaufen“), geht es in die nächste Runde. Durch die arabisch angehauchten Spielsteine wird nun ermittelt wie lang die nächste Karawane sein muss. Die kann bis zu sechs Dromedare lang sein. Ein köstlicher Spielspaß für alle ab sechs Jahren. Vor allem, weil die Dromedare sooooo niedlich sind.

Kaspirov der Pinguin, Leo & Leo – Fall 5

Leo und Leo_5-Kaspirov der Pinguin

Ein Pinguin am Nordpol? Und dann soll er auch noch über hundert Jahre alt sein? Da stimmt was nicht! Das wissen auch Leo & Leo, die beiden Detektive, die schon so manch kniffligen Fall gelöst haben. Denn sie besuchen die IDEA, die Internationale Detektiv- und Ermittlungs-Akademie. Natürlich nur in den Ferien. So verpassen sich nichts in der „normalen“ Schule.

Leo und Leo, das Geschwisterpaar, das eigentlich Leonart und Leonie heißt, recherchiert, dass einst der berühmte Forscher Humphrey Bottleneck in der Arktis, als am Nordpol verschollen ist. Und der hat eine sagenhafte, weltverändernde Entdeckung gemacht.

Auch die Verbrecherorganisation KRAKE ist dem Pinguin und dem vermeintlich damit verbundenen Geheimnis auf der Spur. Doch Leo & Leo sind gewitzt und lassen sich nicht so schnell in die Irre führen.

Geheimsprache, Labonade (ein Getränk, mit dem man sich in jeder nur erdenklichen Sprache auf der Welt unterhalten kann), ein mysteriöses Mobiltelefon und jede Menge Freunde helfen den Nachwuchsdetektiven den Fall zu lösen.

Die Reihe Leo & Leo ist ein köstlicher Rätselspaß. Denn Autor Tobias Bungter lässt die Leser miträtseln. Am Ende eines jeden Kapitels wird eine Frage gestellt, die auch Erwachsene nicht immer sofort lösen können. Nur wer ganz aufmerksam liest, kommt dem Geheimnis der Pinguine am Nordpol auf die Schliche.

Leo und Leo_Buchmesse_2Lesung mit Tobias Bungter auf der Leipziger Buchmesse

Leo und Leo_Buchmesse_3Leo und Leo_Buchmesse_4Riesenandrang bei der anschließenden Autogrammstunde

Tambo, der kleine Elefant

Tambo, der kleine Elefant

Hätte er gleich mal jemanden gefragt, der sich damit auskennt! Tambo wächst wohlbehütet inmitten seiner Elefantenherde auf. Das Einzige, was ihn an dieser Wohlfühloase stört, ist dass er soooooo klein ist. Immer muss er seinen Rüssel (und die süße Schnute) nach oben recken. Andauernd  ist er der Kleine, Dass er der Süße genannt wird, stört ihn keineswegs. Nur immer dieses eine Wort: Klein in all seinen Abstufungen. Dein Freund der Vogel macht ihm Mut, denn der ist wirklich klein, gerade im Vergleich mit Tambo. Er muss sich etwas einfallen lassen, dass die Anderen davon überzeugt, dass er kein Kleiner mehr ist. Und er hat auch schon eine Idee…

Stephanie Schneider lässt Tambo das ewige Schicksal eines Kindes erleben. Immer der Kleine, immer auf den Kleinen. Jeder Kleine wünscht sich doch groß zu sein. Wenn man das dann erreicht hat, war das Kleinsein manchmal wirklich gar nicht so schlimm, oder?! Die Zeichnungen von Henrike Wilson bestechen durch ihre gar nicht kitschige Niedlichkeit. Ob nun die paar wenigen Haare auf Tambos Kopf, die keck nach oben ragen oder die gemütlich Hin und Her wankenden Hinterteile der großen Dickhäuter – die Szenerie stimmt ab dem ersten Pinselstrich. Und eine Überraschung gibt auch noch obendrauf.