Archiv der Kategorie: Kleine Helfer

I love Paris

I love Paris

Paris kulinarisch – ein Gedicht! An jeder Ecke gibt es eine lukullische Entdeckung zu machen. Wozu also ein Restaurantreiseführer durch die Stadt der Liebe? Ganz einfach, weil auch hier vieles der Qualitätsminimierung zum Opfer fällt. Paris hat tausende von Restaurants, Brasserien und ähnlichen Angeboten zu bieten. Mal ein Croque auf die Hand ist ja ganz nett, doch den Tag mit einem ordentlichen Mahl, besser einem Menü, ausklingen zu lassen, hat schon einen ganz anderen Stellenwert. Und schließlich ist man in Paris.

Da hat man ganz automatisch höhere Ansprüche. Doch wie soll man aus der scheinbar unendlichen Menge die Lokalität auswählen, die für einen das magenfreundliche, sinnestimulierende Mahl bereithält? Wen soll man fragen? Warum nicht beim Besten höflich anklopfen? Alain Ducasse gelang was noch keinem zuvor gelang: Dreimal drei Sterne vom Guide Michelin. Er muss es also wissen, wo es am besten schmeckt.

„I love Paris“ – so schlicht und auffallend zugleich, so reicht bestückt und voller Geschmack. Acht Gebiete von Paris, zwanzig Kategorien und fünf Preisklassen. Jedes Lokal mit zahlreichen Bildern und einem kurzen, knackigen Text, der schon beim Lesen Appetit macht. Das ist alles, was das Herz bzw. der Magen bzw. das Auge bzw. die Nase verlangen.

Jedes Restaurant, jede Cafébar, jedes Hotel, jede Vinothek oder Eisdiele bekommt die Würdigung, die es verdient. Und da jeder Paristourist nicht immer über ein flexibles (sprich unendlich dehnbares Portemonnaie verfügt) gibt ein weiteres Piktogramm die ungefähren Preise an. Das reicht von unter zwanzig Euro bis über 250 Euro. Doch wer die Texte aufmerksam liest, und dem dann das Wasser im Munde zusammenläuft, sollte wirklich von oben nach unten lesen. Denn erst am Ende kommt manchmal der monetäre Schock, der den Appetit vor der möglichen facture kapitulieren lässt. Dann sucht man sich eben was Preiswerteres aus dem Buch aus.

Wer Paris schon bereist hat, kennt vielleicht das eine oder andere Restaurant. Und er kennt vielleicht auch das eine oder andere Restaurant, das er links (oder rechts) liegen ließ. Das wird nun nicht mehr passieren! Einhundert Adressen, Gourmetadressen – vom Wochenmarkt über Kaffeeröstereien bis zum „stellaren Verwerter“ – lassen die Vorfreude auf eine der schönsten Städte der Welt wachsen. Ein Gummiband hält alles zusammen, ein Lesezeichen erleichtert die Orientierung.

„I love Paris“ ist keine Neuerfindung. Reisebände über Paris gibt es wie Sand am Meer. Aber, und das ist ein großes Aber: Selten zu vor wurde so kompakt und umfassend zugleich, so leidenschaftlich und informativ die Stadt an der Seine als eleganter Futtertrog dargestellt. Ein Futtertrog für die Innentasche, den man immer zur Hand haben sollte. Sonst geht garantiert kein kulinarisches Bonbon verloren!

Reise Büro

ReiseBüro

Im Urlaub arbeiten? Nein danke! Doch die Annehmlichkeiten, die so manches Büro mit all seinen kleinen Helferlein bietet, werden erst vermisst, wenn man sie dringend braucht. Auch dem Büro Arbeitsmaterialien mitnehmen, ist bestimmt nicht die Lösung. Mal schnell etwas zusammenheften, ob mit Büroklammer oder mit Heftnadeln, das Wichtigste für den Tag farbig markieren, einen kleinen Schnipsel aus einem Prospekt ausschneiden oder einfach nur Eindrücke aufschreiben – da wird das Marschgepäck schnell zum Survival-Kit. Und es bleibt weniger Platz für die wichtigen Dinge des Tages.

Ein kleines Reisebüro wäre doch toll! Elf mal zweieinhalb mal sechseinhalb Zentimeter, das sind nicht einmal Null Komma Zwei Liter – so viel Platz hat jeder. Die Fernwehreise aus dem Moses-Verlag hat schon so manche schlechte Laune im Handumdrehen vertreiben können. Viele nützliche Accessoires bereiten Urlaubern eine vergnügte und unbeschwerte Zeit. So auch dieses Reisebüro. Wer sich im Reisebuch Seiten markieren will, wird sich über die PET Sticky Notes freuen, das ewige Rumblättern („wo stand das denn – eben hatte ich es noch!“) hat nun ein Ende. Du ein bisschen Ordnung im Urlaub muss sein, oder?!

Kurbel Anspitzer

Kurbel-Anspitzer

Ein lustiges Spielzeug im Kindesalter, nützlicher Bürohelfer für die Großen: Der Bleistiftanspitzer. Wer seinen Arbeitsplatz oder Hausaufgabenplatz ordentlich einrichtet, kommt auch voran. Und wird nicht permanent durch das Suchen nach dem richtigen Werkzeug abgelenkt. Knifflige Matheaufgaben mit dem Bleistift Schritt für Schritt lösen, wenn irgendwas nicht passt – Radieren. Wenn die Mine rund ist, das Schriftbild verschmiert, muss nachgebessert werden. Wo ist denn nur der Anspitzer? Und schon ist man raus aus dem Denkmodus und mitten im Suchmodus. Dieser Anspitzer ist groß genug, um nicht im Zettelwirrwarr unterzugehen, klein genug, um nicht die gesamte Arbeitsfläche einzunehmen. Gehört in jede Zuckertüte!

ABC-123-Papierklammern

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Mal ehrlich: Wenn ein Stapel Papier auf den Schreibtisch flattert, landet der erstmal auf dem „zu erledigen“-Stapel. Dort fristet er ein kümmerliches Dasein als Fetzen Arbeit. Nichts daran, was einem die Freude auf das Abarbeiten versüßen könnte. Da wäre es doch schön, wenn beispielsweise witzige Büroklammern die Aufmerksamkeit auf die kommenden Aufgaben ein wenig schmackhaft machen würden. Als Zahlen oder Buchstaben erregen sie Aufmerksamkeit. Oder sie dienen als Ordnungssystem: Zuerst A, dann B, dann C usw. Oder Eins, zwei, drei… Eine weitere Möglichkeit ist, dass man mit den Büroklammern dem Nachwuchs Zahlen und Buchstaben beibringt. Bunt sind sie ja schon.

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Kuchenfest

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Um einen Kuchen zu backen, dafür braucht man keinen besonderen Anlass. Einfach mal so, für zwischendurch einen leckeren Kuchen in die Röhre schieben, abkühlen lassen, servieren und die Dankbarkeit in den Augen der Gäste ist garantiert.

Doch wenn besondere Anlässe ins Haus stehen, sollte es öfter mal eben auch was Besonderes sein. Nicht unbedingt ausgefallene, exotische Früchte auf dem Kuchen sorgen für Begeisterungsstürme, sondern die Präsentation steht dann im Vordergrund. Da muss alles stimmen, und da ist es gut, wenn man sich fachmännischen (fachfraulichen) Rat holen kann.

Annie Rigg ist da eine hervorragende Adresse. Sie ist Food-Stylistin. Das heißt sie weiß wie man Leckeres lecker anrichtet. Und sie hat beim Verlag Jan Thorbecke schon zwei Titel veröffentlicht, die ihr Können unter Beweis stellten, „Feine Macarons“ und „Brownies“.

Der Titel „Kuchenfest“ und vor allem das tolle Cover lassen das Buch nach viel Arbeit erscheinen. Für Ungeübte eine Herausforderung. Ach gar nicht! Das geflügelte Wort „Jeder kann backen“ wird hier eindrucksvoll bewiesen. Um den neugierigen Leser bei der Stange zu halten, beginnt die Autorin mit dem Wichtigsten: Der Deko. Streusel und Glitzer sind hier nicht das Salz in der Suppe, jedoch das Tüpfelchen auf dem i.

Dann geht es schon an die Grundlagen. Vanille-, Früchte- oder Schokoladenkuchen ist kinderleicht zu backen. Das wird auf den ersten Seiten klargemacht.

Danach ein paar Cremes und Füllungen. Und schon hat man den größten Teil der Arbeit hinter sich gebracht. Jetzt geht es ans Dekorieren. Wem schnell das Wasser im Munde zusammenläuft, muss jetzt ganz tapfer sein. Zitronen-Mohn-Torte (schlucken) mit Heidelbeeren und Zitronen-Baiser-Buttercreme. Diese Kreation muss man sich noch einmal durchlesen. Zitronen-Mohn-Torte (schlucken) mit Heidelbeeren und Zitronen-Baiser-Buttercreme. Und daneben dieses Bild! Göttlich! Kurz die Mundwinkel abputzen … so … kurz schlucken. Und ab in die Küche. Nachbacken. Wohlgemerkt, da befindet man sich erst auf den Seiten 24/25. Es kommen noch einhundert!

Und dort findet man vergoldete Schokoladentorte, Super Disco-Baisers, Himbeer-Zitronenrolle, Ingwer-Rum-Kuchen mit kandierter Ananas und Schleifen- und Bändertorte.

Die Dekotipps sind wie die Einführungen und die Rezepte sehr einfach beschrieben. Mit ein wenig Konzentration wird man vom Gelegenheitsbäcker zum Profi für die ganz großen Anlässe.

Fernweh Reiseseifenset

Fernweh Seifenset

Im Urlaub mal schnell etwas waschen. Seien es die Hände oder Klamotten. Wird schwierig ohne Waschmittel. Und wer nimmt schon Clementines Vorratspack mit auf Reisen? Kleine Waschpulvermengen erregen die Aufmerksamkeit bei der Flughafenkontrolle. Was tun? Fünfzig hauchdünne Seifen- und Waschmittelblättchen in jeweils einer handlichen Box erleichtern die Hausarbeit im Urlaub ungemein. Einfach ein Blättchen aus der Box herausziehen, mit wenig Wasser aufschäumen und schon kann die Hausarbeit beginnen. Und die macht wegen des geringen Aufwandes sogar richtig Spaß.

 

PetitJoli Taschenspiegel

PetitJoli Taschenspiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den schönsten im ganzen Land? Jeder Spiegel der PetitJoli-Reihe taugt als Kandidat für diesen Titel. Jeder kennt das: Wenn man etwas braucht, ist es nicht zur Hand. Dieser kompakte Spiegel von acht mal fünf Zentimetern passt nun wirklich in jede Handtasche. Und selbst wenn man mal nicht den Lidstrich nachziehen oder die Lippenkonturen überprüfen muss, so eignet er sich auch (allerdings nur bei Sonnenlicht) als Signalgeber oder um jemanden zu necken…

 

Traumsterne Wärmflasche

Traumsterne Wärmflasche

Wenn es mal im Magen zwickt, muss nicht gleich die Chemiekeule ausgepackt werden. Oft fehlt einfach nur ein bisschen Wärme. So wie es die Oma früher immer gemacht hat. Wenn die Tränen aus den Augen der Kleinen kullern, ist guter Rat teuer. Es kneipt im Bauch. Oje. Diese Wärmflache fasst einen halben Liter warmes (nicht kochendes) Wasser. Die gute Fee und die Sterne – echte Traumsterne! – sorgen dann für erholsamen Schlaf. Und am nächsten Morgen strahlt das Gesicht wieder vor Freude. Nicht in der Mikrowelle erhitzen und nicht zu lange auf der Haut platzieren.

 

Kräuterscherenset

Küchenwunder Kräuterscheren-Set

Das ist mal eine echte Zeitersparnis. Kräuter schnibbeln mit einer Schere. Ein Schnitt und die ätherischen Öle verströmen mehrfach ihre Wirkung in der Küche. Denn mit einem Schnitt wird nicht nur ein Teil abgeschnitten, sondern gleich fünf! Schnelle Küche für jedermann. Mit dabei ist eine dekoratives Pflanzschild aus Metall, eine kurze Anleitung und Schnittlauchsamen. Der wächst schnell und so kann man schon nach kurzer Zeit die Wunderschere gleich ausprobieren. Die fünf parallel arbeitenden Schneideblätter aus rostfreiem Edelstahl arbeiten präzise und stellen eine echte Arbeitserleichterung dar.

 

 

Konstanz in 90 Minuten

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Was kann man alles in neunzig Minuten machen? Backen, kochen, ein Fußballspiel anschauen … und Konstanz erobern. Als Tourist, versteht sich. Zehn Stationen in der Stadt am Bodensee und man wird süchtig nach Konstanz. In diesem kleinen Büchlein wird natürlich nicht die gesamte Geschichte der Stadt abgebildet, aber sie zeigt ihr wahres Gesicht. Das Jahr 2014 ist in Konstanz besonders vom 500jäöhrigen Jubiläum des Konstanzer Konzils geprägt. Die Touristen werden i die Stadt strömen, um sich als geschichtsträchtigen Pfaden den Hauch der Vergangenheit um die Nase wehen zu lassen. Da ist es von Vorteil sich ein wenig auszukennen. Und dafür ist diese Büchlein der ideale Begleiter. Per pedes durch die sonnenverwöhnte Meeresmetropole. Klingt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber der Bodensee geht als Meer durch. Wer jetzt sagt, dass man mehr als 90 Minuten für Konstanz braucht, liegt goldrichtig. Nachspielzeit – in diesem Buch richtigerweise als Plus-Zeit-Angebote hervorgehoben – sorgen für nachhaltige Erlebnisse. Anpfiff für einen Rundgang durch Konstanz.